Jemand
mit einem verzerrten Selbstbild seines eigenen Körpers (Body Dysmorphic
Disorder: BDD) wird von einem zwanghaft eingebildeten Körperdefekt völlig
in Anspruch genommen. Bei einer nur geringfügigen Anomalie ist die Reaktion
übertrieben. Das Körperbild ist verzerrt.
Eigenschaften,
die zu dieser Störung gehören sind eine Besessenheit hinsichtlich gewisser
körperlicher Eigenschaften oder eine übertriebene Sorge über einen minimalen
Makel. Sie sorgen sich ständig über ihre Nase, die zu groß ist oder
über ihren Körpergeruch, der nicht vorhanden ist. Diese Störung
beginnt normalerweise im mittleren Teenageralter.
Die
meisten Menschen sorgen sich hin und wieder über diese Arten von Makel,
aber jemand mit einer BDD Störung denkt mindestens 1 Stunde täglich
an sein Problem. Sie können an nichts anderes mehr denken, sehen sich
ständig im Spiegel an oder vermeiden ihr eignes Spiegelbild gänzlich
und versuchen, Wege zu finden um ihren sogenannten Makel zu vertuschen.
Ungefähr
1 - 2 % der Menschen leidet unter BDD. Diese Personen vermeiden oft
soziale Kontakte, weil sie Angst vor Spott haben. Es
kann schwere Depressionen verursachen.
Wenn
du denkst, dass du eine solche Störung entwickelst, such Hilfe! Es ist
sehr schwierig, dieses Problem alleine zu lösen. Plastische Chirurgie
ist nur selten eine Lösung. Im Gegenteil, es führt sogar oft zu einer
Verschlechterung der Symptome.