Eine
Nymphomanin ist eine Frau mit einem maßlosen, ungezügelten Sexualtrieb.
Es
ist ein Problem, das Wort ’maßlos’ hierbei gut zu definieren. Jede Woche
Sex wollen? Jeden Tag? Jede Stunde? Die wirkliche Frage dabei ist nicht,
wie oft man es will sondern die eigene Kontrolle, die man darüber hat.
Der Sexualtrieb einer Person kann zu einem Problem werden, wenn die
Person keine Kontrolle mehr darüber ausüben kann. (Siehe: Sexsucht)
Es
ist ein altmodischer Begriff, der heutzutage kaum noch von Sexologen
verwendet wird, weil er keine bewiesene Bedeutung hat sondern eine negative
Assoziation. Im 19. Jahrhundert wurde dieser Begriff angewendet um Frauen
zu zwingen, sich an eine bestimmte Richtlinie zu halten, um sich krank
oder abnormal zu fühlen, wenn sie irgendein sexuelles Verlangen aufwiesen
oder sexuell aktiv waren. Wenn eine Frau z.B. häufiger Sex wollte als
ihr Partner, konnte sie davon beschuldigt werden, eine Nymphomin zu
sein.
Heutzutage
wird es als gesund betrachtet, wenn ein Mädchen sexuelles Verlangen
hat, wobei der Begriff ’Nympho’ dann eher in ein foppendes Kompliment
umgewandelt wird.
Jungs
finden es manchmal sehr aufregend, mit einem
Mädchen auszugehen, das ständig Sex haben will. In Wirklichkeit kann
das jedoch zu einem Problem werden, wenn er sie nicht mehr ständig befriedigen
kann. Es kann eine negative Auswirkung auf sein Selbstwertgefühl haben
und die sexuelle Beziehung kann zu einem Hindernis werden. Es ist viel
einfacher, eine gut funktionierende, sexuelle Beziehung aufzubauen,
wenn das sexuelle Verlangen beider Partner zueinander passt.