Beim
Kuscheln zeigt man seine Zuneignung durch Berührungen: jemanden zärtlich
umarmen, liebkosen, schmeicheln, tätscheln. Es kann auch ein Vorspiel
zum Sex sein.
Beim
Liebkosen dreht sich alles um Zärtlichkeit, Intimität und Zugehörigkeit,
während Sex mehr mit Leidenschaft und sexueller Erregung
zu tun hat.
Jeder
braucht Wärme und Trost und will festgehalten werden. Es gibt einem
das Gefühl, geliebt zu werden. Wenn du noch
klein bist, wirst du oft automatisch von Familienmitgliedern berührt,
geküsst und geknuddelt. Wenn man jedoch älter wird, kann dies immer
weniger häufig geschehen.
Wenn
du als Jugendlicher beginnst mit Jungs oder Mädchen auszugehen, hat
körperlicher Kontakt oft eine sexuelle Nebenbedeutung. Eine Berührung
wird automatisch mit Sex in Verbindung gesetzt. Wenn du älter wirst,
ist es einfacher, berührt zu werden oder jemanden zu berühren. Dies
wird nicht mit Sex in Verbindung gebracht sondern dient als Ausdruck
der Zuneigung.
Eine
Beziehung ist zufriedenstellender, wenn sowohl Sex als auch Kuscheln
Teil dieser Beziehung sind und Kuscheln nicht immer zu Sex führen muss.