Bei
Hyperhidrose findet eine übermäßige Schweißabsonderung
statt - viel mehr, als zur Kühlung des Körpers nötig wäre.
Diese unkontrollierbare
Schweißabsonderung betrifft die Hände, Füße, Achselhöhlen und das Gesicht.
Patienten
müssen oft ihre Lebensweise ändern um dieses Problem in den Griff zu
bekommen. Viele Routinehandlungen, wie das Händeschütteln können zu
unangenehmen Pflichten werden. Freunde, Familienmitglieder und sogar
Doktoren unterschätzen oft die emotionalen und sozialen Auswirkungen,
die dieser Zustand auf das Leben des ´Hyperhidrose-Patienten´ ausübt.
Man
schätzt, dass ungefähr 0.5% der Menschen an Hyperhidrose leiden.
Es
gibt einige Behandlungsmöglichkeiten wie Elektrotherapie, Botulinum-Toxin-Spritzen
oder alternative Behandlung.
Es
ist auch möglich, sich operieren zu lassen, wobei Klammern an den Nerven
angebracht werden, die einen Stillstand ihrer Funktion zur Folge haben.
Diese Operation konnte im Laufe der letzten zehn Jahren zielgerichteter
und präziser durchgeführt werden. Aufgrund der möglich eintretenden
Komplikationen entscheidet man sich jedoch nur in Ausnahmefällen zu
einer solchen Operation. Es kann auch geschehen, dass nach diesem Eingriff
an anderen Körperstellen (die nicht operiert wurden) mehr Schweißabsonderung
auftritt.