MEHR ALS
700 SEITEN
 

Wenn du dich für ein Genitalpiercing eintscheidest, denke dann im Voraus an einige Punkte:
Versichere dich, dass du das Piercing von einer erfahrenen Person mit gutem Namen anbringen lässt. Die genaue Körperstelle des Piercings kann kritisch sein.
Erkundige dich im Voraus über Desinfektionsvorschriften. Nadeln dürfen nur einmal verwendet werden, sonst besteht die Gefahr auf Hepatitus B, C und Aids.  Das Reinigen von Nadeln mit Alkohol ist nicht ausreichend! Andere Instrumente sollen an Ort und Stelle in einem Hochdrucksterilisator gereinigt werden.
Erkundige dich über die Nachbehandlung. Du darfst geschriebene Anweisungen erwarten, worin erklärt wird, wie du die Wunde behandeln musst.
Abgesehen vom Durchstechen der Ohrläppchen sollst du dir nie ein Loch schießen lassen. Wenn behauptet wird, dass dies eine gute Methode ist, wende dich dann an ein anderes Piercing-Studio.
Lass nur ein Piercing anbringen, wenn du dich gesund und ausgeruht fühlst. Iß zuvor etwas!
Entferne niemals das Piercing, wenn du dich infiziert hast. Die Wunde kann sich schließen. Das Piercing kann durch einen Draht bzw. Faden ersetzt werden, wodurch sich die Wunde nicht schließen wird und das Eiter raus kommen kann. Gehe bei einer Infektion zurück ins Piercing-Studio oder zu deinem Arzt.
Geschützter Sex kann mit einem Piercing schwieriger werden, weil die Kondome leichter reissen können. Du kannst die Reibing vermindern indem du sowohl die Innenseite des Kondoms als auch das Piercing-Schmuckstück selbst mit Gleitmittel einschmierst.

© Hilde van der Ploeg. Alle Rechte vorbehalten. Siehe Ausschlussklausel für Haftung.