Wenn
du dich für ein Genitalpiercing eintscheidest,
denke dann im Voraus an einige Punkte:
Versichere
dich, dass du das Piercing von einer erfahrenen Person mit gutem Namen
anbringen lässt. Die genaue Körperstelle des Piercings kann kritisch
sein.
Erkundige dich
im Voraus über Desinfektionsvorschriften. Nadeln dürfen nur einmal verwendet
werden, sonst besteht die Gefahr auf Hepatitus
B, C und Aids. Das Reinigen von Nadeln
mit Alkohol ist nicht ausreichend! Andere Instrumente sollen an Ort
und Stelle in einem Hochdrucksterilisator gereinigt werden.
Erkundige
dich über die Nachbehandlung. Du darfst geschriebene Anweisungen erwarten,
worin erklärt wird, wie du die Wunde behandeln musst.
Abgesehen
vom Durchstechen der Ohrläppchen sollst du dir nie ein Loch schießen
lassen. Wenn behauptet wird, dass dies eine gute Methode ist, wende
dich dann an ein anderes Piercing-Studio.
Lass
nur ein Piercing anbringen, wenn du dich gesund und ausgeruht fühlst.
Iß zuvor etwas!
Entferne
niemals das Piercing, wenn du dich infiziert hast. Die Wunde kann sich
schließen. Das Piercing kann durch einen Draht bzw. Faden ersetzt werden,
wodurch sich die Wunde nicht schließen wird und das Eiter raus kommen
kann. Gehe bei einer Infektion zurück ins Piercing-Studio oder zu deinem
Arzt.
Geschützter
Sex kann mit einem Piercing schwieriger werden, weil die Kondome
leichter reissen können. Du kannst die Reibing vermindern indem du sowohl
die Innenseite des Kondoms als auch das Piercing-Schmuckstück selbst
mit Gleitmittel einschmierst.