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Frauenbeschneidung wird im Englischen 'Female Genital Mutilation (FGM)' genannt, was soviel bedeutet wie 'Verstümmelung der weiblichen Geschlechtsteile'. Bei einer Beschneidung werden die äußeren weiblichen Geschlechtsteile (teilweise) entfernt.
Diese weibliche Geschlechtsorganverstümmelung wird normalerweise vor der Pubertät durchgeführt. Es handelt sich hier um eine schreckliche und alte Tradition, die bereits Tausende von Jahren von einer Generation auf die nächste übertragen wird.
Beim ’leichtesten’ Verfahren wird ein kleiner Schnitt an der Klitoris durchgeführt oder die Spitze der Klitoris abgeschnitten; dies geschieht jedoch nur selten.  Normalerweise wird die gesamte Klitoris gemeinsam mit den inneren Schamlippen entfernt. Es können auch die äußeren Schamlippen abgeschnitten werden; danach werden die entstehenden Wunden mit Garn oder Fäden zusammengebunden und wird nur eine kleine Öffnung freilgelassen, wodurch der Urin und das Menstruationsblut entweichen können.
Die Umstände, unter denen eine Operation durchgeführt wird, sind verschieden; meist wird nicht auf Hygiene geachtet und keine Narkose verabreicht. Die Frauen, die eine solche Operation durchführen sind meist nicht ausgebildet und verwenden verkümmerte Instrumente (Glas, einen scharfen Stein, eine Schere, Rasiermesser, eine Blechdose oder Messer).
Die vernichtenden körperlichen und geistigen Folgen sind nicht zu beschreiben. Es treten normalerweise unzählige Komplikationen auf. Es verursacht Schmerzen, permanente Gesundheitsprobleme und sogar den Tod.

Wo wird es durchgeführt?
Warum wird es getan?

© Hilde van der Ploeg. Alle Rechte vorbehalten. Siehe Ausschlussklausel für Haftung.