Bei
einer Extrauterinschwangerschaft ist das Mädchen schwanger,
wobei sich die befruchtete Eizelle außerhalb
der Gebärmutter, meist in einem der Eileiter
eingenistet hat.
Das
Ei wird in einem der Eileiter, der Treffpunkt von Ei und Sperma-Zelle,
befruchtet. Wenn die Verbindung stattgefunden hat, bewegt sich diese zur
Gebärmutter, wo sich das befruchtete Ei einnistet. Aber manchmal reist
es nicht weit genug und lässt sich zu früh nieder, wobei es im gekrümmten
Eileiter, der zur Gebärmutter führt, steckenbleibt.
Das
ist ein sehr gefährlicher Zustand. Wenn es nicht rechtzeitig entdeckt
wird, kann der
Eileiter reissen und eine lebensbedrohende Situation entstehen. Das Mädchen
kann innerhalb von 30 - 60 Minuten sterben.
Zwischen
1970 und 1990 hat sich die Anzahl der Extrauterinschwangerschaften verdreifacht;
der Grund hierfür ist noch unklar. Heutzutage ist 1 von 200 Schwangerschaften
eine Extrauterinschwangerschaft.
Symptome
|