Bei
situationsbezogener Anorgasmie kann man nur in einer bestimmten Situation
einen Orgasmus bekommen. Unter anderen Umständen
bleibt der Orgasmus aus. Viele Mädchen können beim Masturbieren
einfach einen Orgasmus kriegen jedoch nicht wenn sie mit ihrem Freund
schlafen. Das kann auch bei Jungs passieren. Wie lässt sich dieses
Verhaltensmuster ändern?
Lass
das romantische Bild los, wobei dein Liebhaber wissen muss, was dich
zum Höhepunkt bringt. Zeig ihm deine empfindlichen Stellen und teile
ihm mit, wie er sie berühren bzw. stimulieren soll. Sorge dafür, dass
er die richtige Technik anwendet.

Erwarte
nicht, dass du vom Geschlechtsverkehr
alleine einen Orgasmus bekommst. Bei den meisten Mädchen trifft das
nicht zu. Bitte deinen Partner, deine Geschlechtsteile (mit dem Mund)
zu stimulieren.
Fühle
dich für deinen eigenen Orgasmus verantwortlich und übernimm die aktive
Rolle im Sex. Viele Mädchen sind nicht an diese Rolle gewöhnt. Du kannst
z.B. deine Vulva rhythmisch gegen seinen Körper
bewegen und selbst deinen Kitzler stimulieren,
einen Vibrator ins Spiel bringen und Sexstellungen wählen, wobei du
die Kontrolle über die Bewegungen hast.
Schließe
deinen Partner aus deinen Gedanken sobald du dich kurz vor dem Orgasmus
befindest. Konzentriere dich auf deine eigenen Gefühle und Phantasien.
Ohne Solophase ist es schwierig, zu kommen.
Masturbiere
in Gegenwart deines Partners und gewöhne dich daran, einen Orgasmus
zu bekommen, wenn ihr zusammen seid. Dabei wird dein Partner auch lernen,
wie er dich verwöhnen und berühren muss.
Verwende
ein Kondom oder ein anderes Verhütungsmittel.
Angst vor Schwangerschaft und/oder
einer sexuell übertragbaren Krankheit können
die sexuelle Erregung negativ beinträchtigen
und dich vom Orgasmus abhalten.