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Eine weibliche Sterilisation nennt mann ´tubal ligation´ oder ´Abbinden der Eileiter´.
Eine Sterilisation der Frau ist eine schwierigere Operation als eine Vasektomie. Sie wird normalerweise unter Vollnarkose durchgeführt, obwohl auch manchmal eine örtliche Betäubung angewandt wird.
Die Eileiter können durchgeschnitten (1) werden, versiegelt und aneinander geknüpft, abgebunden (2), mit einer Kunststoffklammer abgeklemmt (3) oder blockiert (4) werden (wobei, das Gewebe durch Hitzezufügung verschweißt wird). Die dritte Methode ist am einfachsten rückgängig zu machen und wird deshalb am häufigsten angewandt.
Aufgrund der Operation ist es für das Sperma unmöglich sich mit einer Eizelle zu vereinen und für die Eizelle unmöglich in die Gebärmutter zu gelangen, wodurch eine Schwangerschaft verhindert wird.

© Hilde van der Ploeg. Alle Rechte vorbehalten. Siehe Ausschlussklausel für Haftung.